Maikel Köster

Executive Sales Manager

Ich, Maikel Köster, bin seit über 20 Jahren bei Harvey Nash für den Bereich Permanent Recruitment (Fokus IT & Engineering) für mittelständische Unternehmen und internationale Großkonzerne vor allem in Nord- und Ostdeutschland verantwortlich.

Nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre bin ich direkt in die IT-Branche zunächst als SAP Berater und später als IT-Projektleiter gestartet. Anschließend habe ich meine Vorliebe für den Vertrieb gefunden und konnte bei Harvey Nash meine vertriebliche Affinität mit meiner IT-Expertise kombinieren, was ich im Laufe der Zeit um die Themen Engineering, Sales & Finance erweitert habe.

In meiner Freizeit spiele ich gerne Squash und Tennis und bin ein großer Fan der Miami Dolphins im American Football und versuche dementsprechend so oft wie möglich diese Leidenschaft mit Urlauben in den USA zu verbinden. Auch bin ich seit Kindheitstagen großer Fan des HSV im Fußball.

Ein Ratschlag bzw. auch eine Erfahrung, die ich im Laufe der Zeit für mich zu eigen gemacht habe, ist nie aufzugeben und nach Niederlagen auch im beruflichen Sinne immer wieder aufzustehen.

Maikel Köster
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IT-Bewerbung: So präsentieren Sie sich überzeugend
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Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte boomt – dennoch ist eine professionelle IT-Bewerbung entscheidend, um Ihren Traumjob in der Informatik zu bekommen. In Deutschland sind derzeit rund 149.000 IT-Stellen unbesetzt, ein neuer Rekord. Das heißt: Gute Chancen für Bewerber in der IT-Branche. Aber aufgepasst – trotz Fachkräftemangel schauen Unternehmen genau hin, ob Kenntnisse und Fähigkeiten der Bewerber zum Job passen. Eine sorgfältig erstellte Bewerbung als IT-Fachkraft kann den Unterschied machen und Sie ins Vorstellungsgespräch bringen. In unserem Beitrag erfahren Sie, worauf es bei Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf und der Präsentation Ihrer Skills ankommt, wenn Sie sich im IT-Bereich bewerben. Bewerbung als Informatiker – Besonderheiten der IT-Branche Worauf Sie als Tech-Professional achten sollten Eine Bewerbung in der IT-Branche weist einige Besonderheiten auf. Ob Sie sich als Softwareentwickler, Systemadministrator, Tech-Professional oder Informatiker bewerben – in jedem Fall sollten Sie Ihre Unterlagen auf die Stellenausschreibung zuschneiden. Lesen Sie die Jobanzeige aufmerksam und gehen Sie auf die geforderten Aufgaben, Technologien und Qualifikationen ein. Verwenden Sie nach Möglichkeit die gleichen Begrifflichkeiten wie im Anforderungsprofil, um sofort deutlich zu machen, dass Sie alle wichtigen Kenntnisse mitbringen. So zeigen Sie, dass Ihr Profil exakt auf die Position passt. Unternehmen möchten Bewerber, die sowohl fachlich als auch persönlich ins Team und zur Branche passen. Machen Sie daher auch deutlich, warum Sie gerade bei diesem Arbeitgeber arbeiten möchten und was Ihre Motivation ist, genau diese IT-Stelle anzutreten. Tipp: Informieren Sie sich über das Unternehmen und seine Branche – etwa zu Entwicklungsprozessen, Produkten oder Zielgruppen. Eine Bewerbung im IT-Bereich wird überzeugender, wenn erkennbar ist, dass Sie das Geschäft des Unternehmens verstehen und Ihr Skill-Profil genau dazu passt. Das Anschreiben für IT-Jobs richtig formulieren Im IT-Bereich steht der Lebenslauf klar im Vordergrund: hier entscheiden Tech-Stack, Projekterfahrung und Zertifikate. Ein Anschreiben ist dagegen oft optional und nicht immer ausschlaggebend. Dennoch kann dieses – kurz und präzise gehalten – sinnvoll sein, wenn Sie etwa einen Quereinstieg erklären, Ihre Motivation für einen Wechsel darlegen oder bestimmte Soft Skills hervorheben möchten. Wenn Sie ein Anschreiben verfassen, sollte es maximal eine Seite lang sein und klar zeigen, warum Sie zum Unternehmen und zur ausgeschriebenen Stelle passen. So gelingt ein authentischer Einstieg Beginnen Sie mit einer starken Einleitung, die Ihre Motivation verdeutlicht. Nennen Sie konkret, warum Sie an diesem Job und diesem Unternehmen interessiert sind. Vermeiden Sie Floskeln – beziehen Sie sich lieber auf bestimmte Technologien, Projekte oder Werte der Firma, die Sie ansprechen. Beispiel: „Ich finde es spannend, wie bei Ihnen mit modernen Cloud-Technologien gearbeitet wird – und dass Entwicklung dabei wirklich agil abläuft.“ Damit zeigen Sie persönliche Begeisterung und Kenntnis der Stelle. Der Hauptteil: Individualität statt 0815 Im eigentlichen Text des Anschreibens geht es darum, Ihre IT-Qualifikationen und Erfahrungen zu präsentieren. Wichtig: Wiederholen Sie nicht einfach Ihren Lebenslauf, sondern wählen Sie 2–3 zentrale Skills oder Projekte aus, die zur Stellenanforderung passen, und untermauern Sie diese mit kurzen Beispielen. Etwa könnten Sie erläutern, wie Sie in einem vergangenen Projekt eine Web-Anwendung in Java entwickelt haben oder wie Ihre Kenntnisse in IT-Security dazu beitrugen, ein Netzwerk abzusichern. Neben fachlichen Erfolgen können Sie so auch gleich Ihre Soft Skills belegen – zum Beispiel durch Teamfähigkeit, indem Sie auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Entwicklerteam verweisen. Personaler haben bestimmte Phrasen schon unzählige Male in Bewerbungsanschreiben für die IT gelesen; Aussagen wie „ich bin teamfähig, belastbar und flexibel“ sollten Sie daher vermeiden, wenn Sie sie nicht mit konkreten Beispielen belegen können. Setzen Sie stattdessen auf authentische Beschreibungen Ihrer Stärken, beispielsweise: „In meinem letzten Projekt haben wir als kleines Entwicklerteam gemeinsam eine Microservice-Architektur aufgebaut. Dabei war es für den Erfolg entscheidend, dass wir uns eng abstimmen, Pull Requests ehrlich kommentieren und Prioritäten flexibel anpassen konnten – genau das liegt mir.“ Denken Sie immer daran, was für den Arbeitgeber relevant ist: Der Personalverantwortliche soll erkennen, welchen Mehrwert Sie bringen und wie Ihr Profil zur Stelle passt. Einen guten Schluss für Ihre Bewerbung als Informatiker finden Im Schlussteil des Anschreibens können Sie formale Punkte unterbringen: zum Beispiel Ihr mögliches Eintrittsdatum und – falls in der Stellenausschreibung gefordert – Ihre Gehaltsvorstellung. Wichtig ist dabei, den Verhandlungsspielraum nicht unnötig einzuschränken. Vermeiden Sie konkrete Beträge, da diese oft zur Fixierung führen, auch wenn auf Unternehmensseite mehr Budget vorhanden wäre. Sinnvoller ist es, im Anschreiben oder später im Vorstellungsgespräch das Thema offen anzusprechen, oder – falls explizit eine Angabe verlangt wird – eine flexible Formulierung zu wählen, etwa: „Gehaltsrahmen je nach Position und Aufgabenfeld verhandelbar“. Damit zeigen Sie sowohl Marktkenntnis als auch Bereitschaft, Ihre Erfahrung und Qualifikation in die Verhandlung einzubringen Falls Sie keine Gehaltsangabe machen möchten oder diese nicht verlangt wird, können Sie den Schlusssatz nutzen, um Ihre Motivation noch einmal zu betonen und Ihre Vorfreude auf ein mögliches Vorstellungsgespräch auszudrücken. Enden Sie zum Beispiel mit einem selbstbewussten Satz à la „Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr – gern überzeuge ich Sie persönlich davon, dass ich mit meinem Skill-Set und meiner Begeisterung für XY eine Bereicherung für Ihr Team bin.“ Der Lebenslauf im Bewerbungsschreiben: IT-Projekte, Kenntnisse & Erfolge Im IT-Bereich ist der Lebenslauf oft das erste einer Bewerbung, was Personaler prüfen – hier verschaffen sie sich einen schnellen Überblick über Ihre Kenntnisse und bisherigen Aufgaben. Achten Sie daher auf einen klar strukturierten, lückenlosen tabellarischen Lebenslauf mit den wichtigsten Stationen. Nennen Sie Ihre Ausbildung (z.B. Studium der Informatik oder Ausbildung zum Fachinformatiker) und Ihre beruflichen Stationen in antichronologischer Reihenfolge (aktuellste zuerst). Für Tech-Professionals bietet es sich an, im Lebenslauf einen eigenen Abschnitt „Technische Kenntnisse“ oder „Skills“ aufzuführen. Dort können Sie auflisten, welche Programmiersprachen, Tools, Datenbanken oder Betriebssysteme Sie beherrschen, z. B.: Python SQL Java Docker Kubernetes Linux (Ubuntu, CentOS) So sieht der Arbeitgeber sofort Ihr technisches Know-how. Weiterhin sollten IT-Bewerber im Lebenslauf wichtige Projekte aufführen. Haben Sie z.B. an der Entwicklung einer App mitgearbeitet oder ein Cloud-Migrationsprojekt geleitet, gehört das in den Lebenslauf. Nennen Sie dabei jeweils kurz, was Ihre Aufgabe war und welche Technologien eingesetzt wurden. Gerade Softwareentwickler oder Admins können so ihre praktische Erfahrung demonstrieren. Falls Sie GitHub-Projekte oder eigene Apps vorzuweisen haben, können Sie diese (falls relevant für den Job) ebenfalls erwähnen oder verlinken. Und IT-Einsteiger? Absolventen ohne viel Berufserfahrung können Hochschulprojekte, Praktika oder Werkstudententätigkeiten einbringen, um ihre praktischen Fähigkeiten zu belegen. Vergessen Sie nicht, neben den Hard Skills auch Soft Skills und Erfolge indirekt sichtbar zu machen. Wenn Sie etwa ein Team geleitet haben, können Sie Ihre Position als „Teamleiter“ angeben – das zeigt Führungsfähigkeit. Oder nennen Sie eine Zertifizierung (z.B. „Scrum Master Certified“), um methodische Kenntnisse zu belegen. IT-Personaler achten im Bewerbungsanschreiben auch darauf, ob jemand sich kontinuierlich weiterbildet (Stichwort: schnelllebige IT). Zeigen Sie daher durch Fortbildungen, Zertifikate oder Konferenzteilnahmen, dass Sie lernbereit sind und am Ball bleiben. Format & Länge des Lebenslaufs Halten Sie den Lebenslauf übersichtlich (idealerweise 1–2 Seiten bei Berufseinsteigern, bis zu 3 Seiten bei sehr viel Erfahrung). Verwenden Sie eine klare Gliederung mit Abschnitten wie „Persönliche Daten“, „Berufserfahrung“, „Ausbildung/Studium“, „Kenntnisse/Skills“ etc. Ein schlicht professionelles Design reicht meist aus – wichtig ist, dass alle wichtigen Informationen schnell erfassbar sind. Gestalten Sie den Lebenslauf gern modern, aber überladen Sie ihn nicht visuell. Personalverantwortliche scannen viele Bewerbungen, daher zählt Lesbarkeit mehr als Kreativität (es sei denn, Sie bewerben sich in einem sehr kreativen Bereich, was in der reinen IT eher selten ist). Soft Skills in der IT-Branche nicht unterschätzen Technische Fähigkeiten alleine reichen in der Regel nicht aus – auch in der IT legen Arbeitgeber Wert auf Soft Skills. Laut einer Bitkom-Studie beklagen 41 % der Unternehmen, dass vielen Bewerbern die notwendigen Soft Skills fehlen. Daher sollten Sie in Ihrer Bewerbung für den IT-Bereich betonen, dass Sie z.B. kommunikationsfähig, teamorientiert und problemlösungsorientiert sind. Wichtig: Nennen Sie nicht nur Schlagworte, sondern zeigen Sie diese Eigenschaften anhand von Beispielen aus Ihrer bisherigen Laufbahn. Haben Sie z.B. als Entwickler eng mit dem Fachbereich zusammengearbeitet und Anforderungen abgestimmt? Dann beweisen Sie damit Kommunikations- und Beratungsfähigkeiten. Mussten Sie schon einmal unter Zeitdruck einen kritischen Bug fixen? Dann unterstreicht das Ihre Belastbarkeit und Problemlösungsstärke. Kundentermine, Teamarbeit, Präsentationen – all das kommt auch im IT-Job vor. Informatiker arbeiten selten völlig isoliert, sondern meist im Team oder mit Kunden. Unternehmen schätzen daher Bewerber, die neben Fachwissen auch ins Team passen und zur Unternehmenskultur beitragen können. Zeigen Sie im Anschreiben ruhig etwas Persönlichkeit: Was begeistert Sie an der IT? Wie gehen Sie an neue Herausforderungen heran? Jemand, der Leidenschaft für Technik und zugleich Neugier und Eigeninitiative zeigt, hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die wichtigsten Learnings für Ihre Bewerbung im IT-Bereich Eine gelungene Bewerbung als IT-Fachkraft besteht vor allem aus einem strukturierten Lebenslauf mit klar dargestelltem Tech-Stack, Projekten und Kenntnissen. Optional können Sie ein kurzes Anschreiben beilegen. Dieses ist zwar nicht immer erforderlich, kann aber hilfreich sein, wenn Sie einen Quereinstieg oder einen Wechsel begründen möchten. Fassen wir die wichtigsten Tipps noch einmal zusammen: Lebenslauf übersichtlich gestalten: Listen Sie alle wichtigen Stationen und Kenntnisse auf, besonders technische Skills, Projekte und Abschlüsse in Informatik oder Weiterbildung. Der Lebenslauf sollte gut strukturiert und aktuell sein. Anschreiben anpassen: Gehen Sie auf das Unternehmen und die Stellenausschreibung ein. Stellen Sie Ihre relevantesten Skills und Erfolge heraus und begründen Sie Ihre Motivation für genau diesen Job. Kernkompetenzen betonen: Heben Sie im Anschreiben 2–3 Hauptqualifikationen hervor, die zur Stelle passen, und belegen Sie diese mit Beispielen aus der Praxis. Soft Skills zeigen: Untermauern Sie im Anschreiben und Lebenslauf Ihre Soft Skills (Teamwork, Kommunikation, etc.) durch konkrete Hinweise. So wirken Sie als Bewerber greifbarer und sympathischer. Sorgfalt und Individualität: Personalisieren Sie jede Bewerbung und vermeiden Sie Fehler (Tipp: Lassen Sie Ihre Unterlagen Korrektur lesen). Eine einwandfreie, authentische Bewerbung zeigt Ihre Professionalität. Mit diesen Punkten steigern Sie Ihre Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.Dort können Sie dann persönlich von sich überzeugen und sich einen der begehrten IT-Jobs sichern. Harvey Nash wünscht Ihnen viel Erfolg bei Ihrer IT-Bewerbung! Nutzen Sie außerdem unser Angebot für einen kostenfreien CV-Check: Unsere erfahrenen Consultants prüfen gemeinsam mit Ihnen Ihren Lebenslauf, geben Feedback zu Tech-Stack, Projekterfahrung und Struktur, und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Chancen auf dem IT-Arbeitsmarkt weiter steigern können. Als erfahrener Personalvermittler in der IT unterstützen wir Sie gerne auf Ihrem Karriereweg – von der Bewerbung bis zum erfolgreichen Jobeinstieg im IT-Bereich.
Zukunftssichere Jobs: Gefragte Skills im KI-Zeitalter
Zukunftssichere Jobs: Gefragte Skills im KI-Zeitalter
Welche Berufe haben auch in Zukunft Bestand? In Zeiten von Automatisierung, Künstlicher Intelligenz und digitaler Transformation beschäftigt diese Frage viele Arbeitnehmer:innen. Zukunftssichere Jobs zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch langfristig relevant bleiben, weil sie sich den technologischen Entwicklungen anpassen oder direkt davon profitieren. Wer sich heute für einen zukunftssicheren Beruf entscheidet, stellt die Weichen für eine erfolgreiche und stabile Karriere in der digitalisierten Arbeitswelt. Dabei geht es nicht nur um Technik. Auch Soft Skills, Weiterbildungsbereitschaft und das richtige Netzwerk entscheiden darüber, wer in den kommenden Jahren gefragt ist. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen: wie die Digitalisierung als Karriereleiter wirkt welche Jobs der Zukunft durch Digitalisierung entstehen welche Skills in der neuen Arbeitswelt zählen und wie Harvey Nash Menschen und Unternehmen dabei unterstützt, sich zu positionieren Wie Digitalisierung als Karrieretreiber den Arbeitsmarkt verändert Die digitale Revolution ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern gelebte Realität in jeder Branche. Digitalisierung hat nicht nur bestehende Prozesse automatisiert, sondern ganze Berufsbilder grundlegend verändert.Viele klassische Tätigkeiten wandeln sich derzeit zu vollständig digitalisierten Berufen. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data oder Machine Learning schaffen neue Anforderungen an Mitarbeiter:innen, aber auch neue Chancen für alle, die sich darauf einstellen. Einige Beispiele für den Wandel: Routineaufgaben werden zunehmend von Maschinen übernommen Gleichzeitig steigt der Bedarf an Schnittstellenfunktionen zwischen Technik und Mensch Neue digitale Berufe wie Data Scientist oder Cybersecurity-Manager entstehen Auch klassische Berufe in der Medizin, Verwaltung oder im Umwelt-Sektor digitalisieren sich zunehmend Besonders stark ist die Veränderung in Branchen wie Banken und Finanzdienstleistungen, wo Prozesse von der Kreditvergabe bis zum Risikomanagement zunehmend KI-gestützt ablaufen. Auch im Einzelhandel prägen E-Commerce, automatisierte Lagerlogistik und personalisierte Kundenerlebnisse den Arbeitsmarkt. In der Produktion sorgen Smart Factories und Robotik für neue Rollenprofile – von der Wartung vernetzter Maschinen bis zur Datenanalyse in der Fertigung. Dieser Wandel bringt neue Dynamik in den Arbeitsmarkt. Wer flexibel ist, sich stetig weiterbildet und sind mit den Technologietrends 2025 beschäftigt, ist klar im Vorteil. Skills und Kompetenzen für den Arbeitsmarkt der Zukunft Technologiekompetenz allein reicht nicht aus. Die Jobs der Zukunft durch Digitalisierung erfordern eine Kombination aus Hard und Soft Skills. Besonders gefragt sind: Technische Skills: Datenanalyse & Statistik Programmiersprachen (z.B. Python) Cloud-Technologien & Infrastruktur Kenntnisse in Künstlicher Intelligenz und Automatisierung Soft Skills: Agilität und Anpassungsfähigkeit Kritisches Denken & Problemlösung Kollaboration & Kommunikation Bereitschaft zum lebenslangen Lernen Ob im Rahmen eines Studiums, einer gezielten Ausbildung oder durch autodidaktisches Lernen: Bildung ist der zentrale Schlüssel für zukunftssichere Karrieren. Auch Quereinsteiger:innen haben durch digitale Fortbildungen neue Perspektiven in digitalisierten Berufen. Digital Leadership Report 2025: KI gefragt wie noch nie Laut unserem jüngsten Digital Leadership Report sehen 85 % der Befragten Künstliche Intelligenz als entscheidende Zukunftstechnologie. Doch nur 23 % fühlen sich bereit, sie strategisch zu nutzen. Besonders interessant: 64 % der Führungskräfte würden heute eher einen Developer mit nur zwei Jahren Berufserfahrung einstellen, wenn diese Person überfundierte KI-Skills verfügt, im Vergleich zu einem Entwickler mit fünf Jahren Erfahrung, aber ohne entsprechende KI-Kenntnisse. Das zeigt eindrücklich, wie hoch der Stellenwert von künstlicher Intelligenz für zukunftssichere Jobs bereits ist. Unsere Top 5: Digitalisierte Berufe mit Perspektive Diese Berufe haben nicht nur Zukunft, sie gestalten sie aktiv mit: Data Science Macht große Datenmengen nutzbar und liefert Entscheidungsgrundlagen – unverzichtbar für alle datengetriebenen Unternehmen. Cybersecurity-Expert:in In einer zunehmend vernetzten Welt steigen Sicherheitsrisiken. Der Schutz sensibler Daten wird immer wichtiger. UX-Designer:in Gestaltet digitale Produkte so, dass sie intuitiv und menschenzentriert sind – ein Muss für die digitale Kundenansprache. KI-Entwickler:in Entwickelt Algorithmen und Systeme, die autonom lernen. Healthcare Data Analyst Verbindet Medizin, IT und Datenanalyse, etwa zur Optimierung von Behandlungen oder Ressourcenplanung im Gesundheitswesen. Ein wichtiger Punkt: Viele dieser Berufe sind nicht ausschließlich für IT Professionals offen. Data Science lässt sich auch über Traineeprogramme oder Weiterbildungen nach einem BWL- oder Ingenieurstudium erschließen Cybersecurity-Spezialist:innen werden oft durch praxisnahe Zertifizierungen wie CompTIA Security+ oder CISSP qualifiziert UX-Designer:innen kommen nicht selten aus der Kreativbranche und kombinieren Design mit technologischem Know-how Tipps für Ihre erfolgreiche & nachhaltige Karriereplanung Zukunftssicherheit beginnt mit Weitsicht. Diese Tipps helfen Ihnen, sich in einer digitalisierten Arbeitswelt erfolgreich zu positionieren: Beobachten Sie aktiv Technologietrends 2025 und Entwicklungen Ihrer Branche Investieren Sie in Weiterbildung und digitale Kompetenz Nutzen Sie Netzwerke, Messen und Plattformen, um mit Managers und Personalvermittlern in Kontakt zu kommen Nutzen Sie spezialisierte Partner wie Harvey Nash, um Zugang zu attraktiven Positionen zu erhalten Entdecken Sie aktuelle IT-Jobs, die Ihrem Skill-Set und Ihrer Motivation entsprechen Digitale Jobs der Zukunft entstehen in nahezu allen Branchen: Um die passenden Einstiegs- oder Entwicklungsmöglichkeiten zu finden, spielen Personalvermittler eine zentrale Rolle. Sie bringen Unternehmen und Fachkräfte gezielt zusammen – und erkennen oft Potenziale, die über das Offensichtliche hinausgehen. Besonders in dynamischen Sektoren wie IT, Energie, Medizin oder Umwelttechnik entstehen viele neue Berufschancen mit langfristiger Perspektive und attraktivem Gehalt. Besonders wertvoll sind Mentor:innen, die bereits Erfahrung im digitalen Umfeld gesammelt haben. Sie geben nicht nur fachliche Impulse, sondern helfen auch dabei, typische Fehler zu vermeiden und Karrierewege realistisch einzuschätzen. Wer seine Reichweite ausbauen möchte, sollte außerdem auf LinkedIn aktiv sein – dort finden sich nicht nur Stellenausschreibungen, sondern auch wertvolle Fach-Communities und Diskussionsforen. Unsere digitalen Jobs der Zukunft: Digitalisierung mit Harvey Nash Zukunftssichere Jobs entstehen nicht von allein, sondern durch bewusste Entscheidungen, gezielte Weiterbildung und starke Partner an Ihrer Seite. Die Digitalisierung bringt enorme Chancen, für Unternehmen und Arbeitnehmer:innen gleichermaßen. Als erfahrene IT-Personalberatung unterstützt Harvey Nash sowohl Unternehmen bei der Besetzung zukunftsrelevanter Positionen als auch Fach- und Führungskräfte bei ihrer Karriereplanung. Wir helfen Ihnen, digitale Jobs der Zukunft nicht nur zu finden, sondern aktiv mitzugestalten. Ob in der Softwareentwicklung, im Projektmanagement oder in Spezialbereichen wie KI, Data oder Cybersecurity. Gemeinsam gestalten wir Ihre digitale Zukunft.
Cloud Computing im Überblick: Technologien, Modelle & Karrierechancen
Cloud Computing im Überblick: Technologien, Modelle & Karrierechancen
Cloud Computing ist in der digitalen Welt von heute allgegenwärtig. Tatsächlich nutzen Mitte 2025 bereits 90 % der Unternehmen in Deutschland Cloud-Anwendungen, und die restlichen 10 % planen oder diskutieren den Einsatz. Kaum ein Unternehmen kann es sich noch leisten, auf Cloud-Dienste zu verzichten. Doch was genau bedeutet Cloud Computing? Wie profitieren Unternehmen davon, und welche Cloud Computing Jobs eröffnen sich in diesem Umfeld? Dieser Artikel bietet eine einfach erklärte Definition von Cloud Computing, beleuchtet Vorteile, Servicemodelle und Arten der Cloud – und zeigt insbesondere Jobperspektiven im Cloud-Umfeld auf. Gerade in Deutschland boomen Cloud Computing Jobs, sodass sich spannende Karrierechancen bieten. Als erfahrener IT-Personalvermittler begleitet Harvey Nash Unternehmen und Kandidaten in dieser Cloud-basierten Zukunft. Was ist Cloud Computing? Cloud Computing bezeichnet die bedarfsgerechte Bereitstellung von IT-Ressourcen wie Speicherplatz, Rechenleistung, Datenbanken oder Software über das Internet – flexibel, skalierbar und auf Abruf. Anstatt eigene Server zu betreiben, mieten Unternehmen diese Leistungen bei externen Cloud-Anbietern und greifen meist über Web-Anwendungen oder Schnittstellen darauf zu. Ein typisches Beispiel ist Cloud-Speicher: Dateien liegen nicht mehr lokal, sondern in einem Rechenzentrum des Anbieters – abrufbar von überall und jederzeit.Die offizielle Definition des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) lautet: „Cloud Computing bezeichnet das dynamisch an den Bedarf angepasste Anbieten, Nutzen und Abrechnen von IT-Dienstleistungen über ein Netz.“ Das umfasst die gesamte IT-Bandbreite – von Infrastruktur über Plattformen bis hin zu Software. Charakteristisch sind Merkmale wie Self-Service, schnelle Elastizität und Ressourcen-Pooling: Cloud-Ressourcen lassen sich innerhalb kurzer Zeit skalieren und effizient durch viele Kunden gemeinsam nutzen. Einfach gesagt: Cloud Computing macht IT so nutzbar wie Strom – jederzeit verfügbar, exakt nach Bedarf, ohne eigenen Aufwand für Betrieb und Wartung. Warum Cloud Computing? Die wichtigsten Vorteile im Überblick Warum setzen immer mehr Unternehmen auf Cloud-Lösungen? Die Vorteile von Cloud Computing sind vielfältig: Kosteneinsparungen: Cloud-Kunden bezahlen meist nur für tatsächlich genutzte Ressourcen (Pay-as-you-go). Hohe Anfangsinvestitionen in Hardware entfallen, ebenso Wartungskosten für eigene Rechenzentren. Laut Bitkom ist für 64 % der Firmen die Kostenreduzierung das wichtigste Ziel bei ihren Cloud-Projekten. Skalierbarkeit und Flexibilität: Cloud-Ressourcen lassen sich bei Bedarf nahezu unbegrenzt skalieren – mehr Speicher, Server-Leistung oder Nutzer können in Minuten hinzugebucht werden. Umgekehrt zahlt man in schwächeren Phasen weniger. Diese Elastizität ermöglicht es Unternehmen, Leistung und Kapazitäten schnell dem aktuellen Bedarf anzupassen, ohne Vorhaltebedarf. Schnelle Bereitstellung & Zeitgewinn: Neue Services oder Anwendungen können in der Cloud sehr schnell bereitgestellt werden – oftmals automatisiert per Klick. Unternehmen gewinnen dadurch Zeit, um Innovationen umzusetzen, statt wochenlang auf Hardware-Beschaffung und Installation zu warten. Ortsunabhängiger Zugriff & Zusammenarbeit: Da Cloud-Dienste über das Web bereitstehen, kann von überall und zu jeder Zeit darauf zugegriffen werden – ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs. Teams an verteilten Standorten können so effizient zusammenarbeiten (z. B. gemeinsame Dokumente in Cloud-Speichern, Webkonferenzen etc.). Fokussierung auf Kerngeschäft: Durch Auslagerung der IT-Infrastruktur an einen Cloud-Anbieter müssen sich Unternehmen weniger um den Betrieb und die Verwaltung von Servern kümmern. Ressourcenintensive Aufgaben – Updates, Patches, Skalierung – übernimmt der Provider. Die interne IT kann sich auf wertschöpfende Aufgaben und die Entwicklung neuer Lösungen konzentrieren. Zugang zu neuesten Technologien: Cloud Computing bietet auch kleineren Firmen Zugang zu modernsten Technologien wie KI-Services, Big Data-Analysen oder IoT-Plattformen, ohne selbst in teure Systeme investieren zu müssen. 38 % der Unternehmen versprechen sich durch die Cloud Zugang zu innovativen Technologien wie IoT oder KI. Verbesserte Sicherheit: Große Cloud-Anbieter investieren stark in Sicherheit, Updates und Datenschutz. Für viele Firmen kann der Umstieg auf die Cloud die IT-Sicherheit sogar erhöhen – gerade für kleinere Unternehmen, die sich keine große IT-Abteilung leisten können. Funktionen wie automatische Backups, Disaster Recovery und professionelle Netzwerk-Security sind oft schon integriert. Nicht zuletzt sehen viele auch Nachhaltigkeitsvorteile: Durch zentrale Rechenzentren mit hoher Auslastung können Ressourcen und Energie effizienter genutzt werden, was Kosten und CO₂-Emissionen senken kann. Allerdings wird diskutiert, inwiefern leichtes Skalieren zu höherem Verbrauch verleitet – Green IT-Strategien sollen dem entgegenwirken. Insgesamt aber überwiegen für die meisten Unternehmen die genannten Vorteile. IaaS, PaaS, SaaS – Welche Cloud-Modelle Unternehmen nutzen können Cloud-Dienste werden in verschiedenen Servicemodellen angeboten. Die drei Hauptkategorien des Cloud Computing lauten Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS) – oft spricht man auch allgemein von XaaS („Anything as a Service“): Infrastructure as a Service (IaaS): Grundlegende IT-Ressourcen wie virtuelle Server, Speicher, Netzwerke oder Rechenpower werden als Dienst bereitgestellt. Der Cloud-Kunde kann diese nach Belieben nutzen, eigene Betriebssysteme und Anwendungen darauf installieren und die Infrastruktur je nach Nutzung hoch- oder runterfahren. Beispiel: Das Mieten von virtuellen Servern und Speicherplatz bei Anbietern wie Amazon Web Services (AWS) oder Microsoft Azure, um darauf eine Web-Anwendung zu betreiben. Die Hardware und Virtualisierung wird vom Anbieter verwaltet, der Kunde kontrolliert das darauf aufbauende System weitgehend selbst. Platform as a Service (PaaS): Eine komplette Entwicklungs- und Plattformumgebung wird als Service geliefert. Der Cloud-Provider stellt eine Laufzeitumgebung, Middleware, Datenbanken, Entwicklungswerkzeuge etc. bereit, auf der der Kunde seine eigenen Anwendungen entwickeln und ausführen kann. Infrastruktur und Betriebssystem liegen außerhalb der Verantwortlichkeit des Kunden. Beispiele: Google App Engine oder Microsoft Azure App Services – Entwickler können Code deployen, ohne sich um darunterliegende Server oder Skalierung Gedanken zu machen. PaaS bietet vordefinierte Services (Authentifizierung, Datenbanken, Zugriffskontrolle usw.), die genutzt werden können, um schneller Anwendungen zu bauen. Software as a Service (SaaS): Fertige Anwendungen werden als Dienste über die Cloud angeboten. Der Nutzer greift meist via Webbrowser oder App auf die Software zu, ohne sie selbst installieren oder warten zu müssen. Alles – von der Infrastruktur über die Plattform bis zur Anwendung – wird vom Anbieter gemanagt. Beispiele: E-Mail-Dienste, Office-365-Software, CRM-Systeme wie Salesforce oder Collaboration-Tools wie Teams und Slack. Updates und Leistungskapazitäten erfolgen automatisch im Hintergrund durch den Anbieter. Der Kunde nutzt die Software einfach als Service. Diese Servicemodelle unterscheiden sich auch in der Eigenverantwortung des Kunden: Bei IaaS hat der Nutzer die meiste Kontrolle (über Betriebssystem und alles darüber), bei PaaS verantwortet er nur noch die eigenen Anwendungen, und bei SaaS überlässt er praktisch alles dem Cloud-Anbieter. Unternehmen wählen je nach Anforderung das passende Modell – oder kombinieren mehrere. So laufen z.B. eigens entwickelte Anwendungen oft auf IaaS/PaaS-Infrastrukturen, während Standardlösungen als SaaS bezogen werden. Wichtig ist in allen Fällen, dass die Cloud-Services über standardisierte Schnittstellen verfügbar sind und flexibel je nach Bedarf genutzt werden können. Cloud Computing Arten: Public, Private, Hybrid Clouds Neben den Servicemodellen gibt es verschiedene Arten der Cloud-Bereitstellung (Deployment-Modelle). Die Public Cloud, Private Cloud und Hybrid Cloud sind die wichtigsten Ausprägungen. Public Cloud (öffentliche Cloud): Hierbei stellt ein externer Anbieter Cloud-Dienste über das öffentliche Internet einer breiten Gruppe von Kunden zur Verfügung. Die Infrastruktur – also Server, Speicher, Netzwerke etc. – wird vom Provider betrieben und von vielen Kunden gemeinschaftlich (multi-tenant) genutzt. Beispiele: Die Cloud-Angebote großer Provider wie AWS, Microsoft Azure, Google Cloud. Unternehmen profitieren von hoher Skalierbarkeit, da praktisch unbegrenzt Ressourcen aus den Ressourcenpools der Provider abrufbar sind. Allerdings teilen sie sich diese Ressourcen mit anderen, und Daten liegen außerhalb der eigenen Wände (Themen wie Sicherheit und Compliance müssen also beachtet werden). Public Clouds eignen sich besonders für variable Lasten, Web-Services oder Kollaborationslösungen. Private Cloud (private Cloud): Bei einer Private Cloud wird die Cloud-Infrastruktur ausschließlich für eine einzige Organisation betrieben. Sie kann entweder im eigenen Rechenzentrum des Unternehmens laufen oder von einem Dienstleister exklusiv bereitgestellt werden. Wichtig ist, dass die Cloud-Umgebung isoliert und nicht mit anderen geteilt wird. Dadurch behalten Firmen volle Kontrolle über Daten, Sicherheit und Compliance, ähnlich wie beim traditionellen Betrieb, profitieren aber dennoch von Cloud-Techniken (Automatisierung, Skalierbarkeit im eigenen Rahmen). Private Clouds werden oft von großen Unternehmen oder in regulierten Branchen genutzt, wo sensible Daten verarbeitet werden. Hybrid Cloud: Die Hybrid Cloud kombiniert Private und Public Clouds, indem sie mehrere Clouds zu einer Gesamtlösung vernetzt. Beispielsweise kann ein Unternehmen sensible Kernsysteme in einer Private Cloud betreiben, aber Spitzenlasten oder weniger kritische Anwendungen in die Public Cloud auslagern. Beide Welten sind im Idealfall nahtlos verbunden (z. B. über Integration oder einheitliches Management). Ressourcen können je nach Art der Anforderungen verteilt werden – etwa Cloud-Bursting: bei Lastspitzen erweitert die Public Cloud temporär die Kapazität. Hybrid Clouds bieten große Flexibilität, erfordern aber auch eine gute Verwaltung und Abstimmung zwischen den Umgebungen. Daneben existieren noch Community Clouds (mehrere Organisationen mit gemeinsamen Interessen teilen sich eine Cloud) und Spezialformen wie Virtual Private Clouds (abgeschottete Bereiche innerhalb einer Public Cloud). In der Praxis nutzen viele Firmen heute mehrere Clouds parallel – man spricht von Multi-Cloud. So werden z.B. verschiedene Public-Cloud-Services von unterschiedlichen Anbietern bezogen, um Abhängigkeiten zu reduzieren oder für jede Aufgabe den besten Service zu nutzen. Wichtig bei Multi- und Hybrid-Clouds ist ein zentrales Management, damit die Bereitstellung der Dienste und die Kosten im Blick bleiben. Cloud Computing Jobs – Trends und Perspektiven auf dem IT-Arbeitsmarkt Die rasante Verbreitung der Cloud spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider: Cloud Computing Jobs gehören zu den gefragtesten Profilen in der IT. Viele Unternehmen suchen händeringend nach Cloud-Expertise, um ihre Cloud-Projekte umzusetzen. Jobperspektiven und Karriereaussichten im Cloud-Umfeld sind daher hervorragend. Hohe Nachfrage nach Experten In Deutschland herrscht ein ausgeprägter Fachkräftemangel in der IT, und Cloud-Spezialisten sind besonders gefragt. Ende 2023 waren bundesweit rund 149.000 IT-Stellen unbesetzt – ein neuer Rekord. Cloud Computing zählt dabei zu den Top-Skills der Zukunft: Unternehmen sind zunehmend auf Cloud-fähige, skalierbare IT angewiesen und benötigen dafür Fachleute. Mit anderen Worten: Wer Cloud Computing beherrscht, hat exzellente Jobchancen.Auch die Technologietrends 2025 in unserem aktuellen Digital Leadership Report unterstreichen dies: 26 % der befragten Führungskräfte gaben an, bereits heute einen Mangel an Cloud-Fachkräften zu verzeichnen – 2023 lag der Wert noch bei 21 %. Dieser deutliche Anstieg zeigt, wie sehr der Bedarf an Cloud-Expertise in kurzer Zeit gewachsen ist. Die Nachfrage erstreckt sich über alle Branchen – von Tech-Konzernen über den Mittelstand bis zur öffentlichen Verwaltung. Cloud-Technologien treiben die digitale Transformation voran, und entsprechend steigt der Bedarf an Experten für Cloud-Infrastruktur, Cloud-Architektur und Cloud-Security. Dieser Trend dürfte anhalten, da ein Großteil des digitalen Wachstums in der Cloud stattfinden wird. Für IT-Fachkräfte bedeutet das sichere Arbeitsplätze, spannende Projekte und oft überdurchschnittliche Gehälter in Cloud Computing Jobs. Studien führen Berufe wie Cloud Engineer mittlerweile unter den bestbezahlten IT-Jobs auf. Gefragte Berufsbilder im Cloud Computing Im Cloud Computing-Umfeld haben sich diverse Berufsbilder herausgebildet. Hier ein Überblick über wichtige Cloud Jobs und ihre Schwerpunkte: Cloud Architect / Cloud-Architekt Konzipiert die Cloud-Gesamtarchitektur für ein Unternehmen. Wählt passende Cloud-Services und Infrastruktur aus (z. B. Public vs. Private Cloud), entwirft die Integration mit bestehenden Systemen und legt Sicherheits- und Verwaltungsrichtlinien fest. Er trägt Verantwortung für ein effizientes, sicheres und leistungsfähiges Cloud-Design, das den Geschäftsanforderungen entspricht. Cloud Engineer / Cloud-Engineer Setzt Cloud-Infrastrukturen praktisch um und verwaltet sie. Er richtet Server, Netzwerke, Speicher und Dienste in der Cloud ein, automatisiert Abläufe (Infrastructure as Code), überwacht die Leistung und optimiert die Umgebung. Cloud Engineers arbeiten häufig mit Plattformen wie AWS, Azure oder Google Cloud, um skalierbare und robuste Lösungen zu implementieren. Sie sorgen dafür, dass Ressourcen effizient genutzt werden, und beheben technische Probleme im Cloud-Betrieb. DevOps Engineer (Cloud) Spezialist für die Verzahnung von Entwicklung und IT-Betrieb in Cloud-Umgebungen. Er baut CI/CD-Pipelines, automatisiert Deployments und stellt sicher, dass Software reibungslos von der Entwicklung bis in den Betrieb (auf Cloud-Plattformen) gelangt. Im Cloud-Kontext nutzt ein DevOps-Engineer Tools und Services, um Container, Microservices und Serverless-Funktionen bereitzustellen. Ziel ist schnelle Lieferfähigkeit von Anwendungen bei hoher Zuverlässigkeit. Cloud Consultant / Cloud-Berater Berät Unternehmen bei der Cloud-Strategie und -Einführung. Analysiert den bestehenden IT-Betrieb und erarbeitet Migrationspläne, Kosten-Nutzen-Analysen und Cloud-Governance-Konzepte. Ein Cloud Consultant kennt die Angebote verschiedener Cloud-Anbieter sowie Best Practices (z. B. für Sicherheit oder Compliance) und hilft, die passenden Lösungen zu finden. Oft begleitet er auch die Umsetzung und das Change Management. Cloud Security Specialist Fokussiert sich auf die Sicherheit in der Cloud. Entwickelt Sicherheitskonzepte, überwacht die Cloud-Infrastruktur auf Schwachstellen, setzt Verschlüsselung, Identitäts- und Zugriffsmanagement (Access Management) und Monitoring-Tools ein, um Daten in der Cloud zu schützen. Da Daten und Anwendungen außerhalb des eigenen Unternehmens laufen, ist Cloud Security ein kritischer Bereich – Experten sind dafür sehr begehrt. Data Engineer / Big Data Architect Kümmert sich um Datenplattformen in der Cloud. Entwirft Cloud Data-Architekturen, z. B. Data Lakes oder Data Warehouses auf Cloud-Basis, um große Datenmengen zu speichern und zu verarbeiten. Nutzt Cloud-Analytics-Services, Datenbankservices und sorgt für effiziente Datenpipelines. Eng verwandt ist der Data Scientist, der diese Daten auswertet – oft ebenfalls mit Cloud-Werkzeugen. (Auch wenn Data Scientists nicht ausschließlich Cloud-Fachleute sind, nutzen sie Cloud-Ressourcen immer häufiger für KI und Analytics.) Natürlich gibt es noch weitere Rollen, etwa Cloud Administrator, Site Reliability Engineer (SRE) mit Cloud-Fokus, Cloud Produktmanager oder Spezialisten für Migration und Multi-Cloud-Management. Die oben genannten zählen aber zu den häufigsten Cloud Computing Jobs. Ihnen allen gemein ist die Anforderung, sich stetig mit den neuesten Cloud-Technologien vertraut zu machen – die Cloud-Welt entwickelt sich schnell weiter, und kontinuierliches Lernen gehört zum Berufsbild dazu. Kann man Cloud Computing lernen? Einstieg und Weiterbildungsmöglichkeiten Wie wird man Cloud-Expertin oder Cloud-Experte? Der Einstieg ins Cloud Computing gelingt über verschiedene Wege. Klassisch verfügen viele Cloud-Fachkräfte über eine IT-Ausbildung oder ein Informatikstudium. Doch auch Quereinsteiger mit Erfahrung in Systemadministration oder Entwicklung können den Schritt in die Cloud schaffen – insbesondere, wenn sie sich gezielt weiterbilden.Cloud Computing lernen: Es gibt heute eine Fülle von Angeboten, um Cloud-Kenntnisse zu erwerben. Zum Beispiel bieten alle großen Cloud-Anbieter eigene Zertifizierungsprogramme an – von AWS Solutions Architect über Microsoft Certified: Azure Administrator bis Google Professional Cloud Architect. Solche Zertifikate sind bei Bewerbungen sehr angesehen, da sie praxisnahes Wissen bestätigen. Darüber hinaus existieren Online-Kurse, Bootcamps und sogar Hochschulangebote rund um Cloud-Technologien. Wer Cloud Computing einfach erklärt von Grund auf lernen will, findet Einsteigerkurse auf Plattformen wie Coursera, Udemy oder bei Volkshochschulen. Wichtig ist, Theorie auch praktisch anzuwenden: Eigene kleine Projekte in der Cloud (etwa eine Website auf AWS hosten, eine Datenbank in der Cloud einrichten) vermitteln wertvolle Erfahrung. Welche Skills in der IT heute wirklich zählen Neben dem reinen Cloud-Fachwissen (etwa den Services der jeweiligen Plattform) sind auch Grundlagen in Netzwerktechnik, Virtualisierung, Datenbanken und IT-Sicherheit wichtig. Programmierkenntnisse (z. B. Skripting für Automatisierungen oder Infrastructure as Code mit Terraform) werden ebenfalls immer bedeutsamer. Und nicht zuletzt: Da Cloud-Projekte oft agil umgesetzt werden, sind Team- und Kommunikationsfähigkeiten von Vorteil. Viele Unternehmen schätzen zudem, wenn Bewerber bereits mit DevOps-Tools oder Container-Technologien wie Docker/Kubernetes vertraut sind, da diese eng mit Cloud-Umgebungen verzahnt sind. Jobsuche und Bewerbung im Bereich Cloud Computing Cloud-Fachkräfte haben derzeit hervorragende Karten – dennoch lohnt es sich, den Bewerbungsprozess strategisch anzugehen. Berufseinsteiger sollten zunächst praktische Erfahrung sammeln, sei es durch Praktika, Open-Source-Beiträge oder Labs. Beim Bewerben auf Cloud-Positionen kommt es dann darauf an, konkrete Projekte und Kenntnisse zu benennen: Welche Cloud-Plattform wurde genutzt? Wurden Services wie Datenbanken, KI-Services oder Serverless-Funktionen eingesetzt? Wie wurden Herausforderungen (z. B. Sicherheit oder Kostenoptimierung) gelöst? Ein klarer Lebenslauf mit Fokus auf Cloud-Skills, Zertifikaten und Erfahrungen in der IT-Softwareentwicklung stechen heraus.Gerade im dynamischen Cloud-Arbeitsmarkt kann die Unterstützung durch spezialisierte Personalvermittler sinnvoll sein. Harvey Nash – mit über 30 Jahren Erfahrung in der Technologie-Personalberatung – ist ein solcher Partner. Wir bei Harvey Nash kennen den IT-Arbeitsmarkt in Deutschland und die Bedürfnisse der Unternehmen. Von Cloud Services über Data & Analytics, DevOps bis Cybersecurity: Wir helfen Organisationen, die besten Fachkräfte für IT-Jobs zu finden, und unterstützen Kandidaten dabei, ihre Traumrolle zu ergattern. Als erfahrener Recruiting-Partner beraten wir Bewerber zu Karrierepfaden, vermitteln passende Cloud Computing Jobs und geben praktische Tipps für die Bewerbung – ob per Mail, telefonisch oder im persönlichen Gespräch. Unser Ziel ist es, Talent und Bedarf passgenau zusammenzubringen. Zukunftschancen in der Cloud Cloud Computing hat sich als Schlüsseltechnologie der digitalen Transformation etabliert – in den Unternehmen ebenso wie auf dem Arbeitsmarkt. Public und Private Cloud-Lösungen ermöglichen eine IT mit nie dagewesener Flexibilität, und nahezu jede neue Anwendung kann heute aus der Cloud bereitgestellt werden. Für Fachkräfte eröffnen sich dadurch neue Karrierewege: Von der Entwicklung innovativer Cloud-Architekturen bis zur Verwaltung komplexer Multi-Cloud-Umgebungen sind Cloud Computing Jobs vielseitig und zukunftssicher. Wer bereit ist, kontinuierlich zu lernen und sich den neuen Technologien anzupassen, dem stehen in der Cloud alle Türen offen. Harvey Nash steht Ihnen dabei als kompetenter Partner zur Seite – ob Sie Cloud-Expertise für Ihr Unternehmen suchen oder selbst den nächsten Schritt in Ihrer Cloud Computing-Karriere gehen wollen. Nutzen Sie die Chance und nehmen Sie Kontakt auf: Die Zeit könnte nicht besser sein, um in die Cloud einzusteigen!
Künstliche Intelligenz in der IT & ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt
Künstliche Intelligenz in der IT & ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt
Der Digital Leadership Report zu den Technologie Trends 2025 zeigt, wie künstliche Intelligenz (KI) die IT-Branche in rasantem Tempo verändert. Ob Data Science, IT-Security oder Softwareentwicklung – KI-Systeme halten zunehmend Einzug in zentrale Bereiche der IT. Für Unternehmen, IT-Fachkräfte und Führungskräfte bedeutet das: neue Aufgaben, neue Anforderungen – und neue Chancen. Doch wie genau beeinflusst künstliche Intelligenz die IT-Welt? Welche Chancen und Risiken bringt KI mit sich? Und wie können sich Organisationen und Fachkräfte strategisch aufstellen? Wie KI in der IT bereits zum Einsatz kommt Was einst als Zukunftsvision galt, ist heute gelebte Realität: IT und künstliche Intelligenz greifen in zahlreichen Unternehmen nahtlos ineinander. Von automatisierter Mustererkennung über intelligente Datenanalyse bis hin zu neuronalen Netzen: Die Methoden der künstlichen Intelligenz helfen dabei, komplexe Aufgaben schneller und effizienter zu lösen. Vor allem lernende Systeme wie Machine Learning und Deep Learning kommen dabei verstärkt zum Einsatz: Sie analysieren große Datenmengen, erkennen Muster und übernehmen Aufgaben, die früher manuell von Menschen erledigt wurden – etwa das Erkennen von Fehlern, das Treffen von Vorhersagen oder die automatische Steuerung von Prozessen. IT-gestützte KI-Anwendungen finden in zahlreichen Bereichen Einsatz: in der Cybersicherheit zur automatisierten Erkennung von Bedrohungen in der Softwareentwicklung zur Analyse von Code-Mustern im IT-Support durch intelligente Chatbots im Monitoring durch automatisierte Systeme zur Fehlererkennung Auch in der betrieblichen IT-Organisation wird künstliche Intelligenz zunehmend zur Optimierung von Prozessen und Ressourcen eingesetzt. So lassen sich etwa durch Predictive Maintenance Ausfälle verhindern, IT-Assets effizienter verwalten oder Schwachstellen in der Infrastruktur frühzeitig erkennen. KI wird damit zur tragenden Säule moderner IT-Architekturen.     Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz im Technologiebereich Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der IT eröffnet neue Möglichkeiten – doch er bringt auch Herausforderungen mit sich. Während KI-gestützte Systeme Prozesse beschleunigen, Kosten senken und Innovationen fördern können, werfen sie zugleich ethische, rechtliche und sicherheitstechnische Fragen auf. Unternehmen müssen daher beim Einsatz von KI Chancen und Risiken gleichermaßen im Blick behalten, um KI erfolgreich und verantwortungsvoll zu integrieren. Chancen von KI: Produktivität, Innovation und neue Jobprofile Zu den größten Chancen von KI in der IT zählen Effizienzgewinne durch Automatisierung, verbesserte Entscheidungsgrundlagen durch intelligente Analyseverfahren und neue Möglichkeiten zur Skalierung von Anwendungen. KI-Systeme entlasten IT-Teams, indem sie wiederkehrende Aufgaben automatisiert übernehmen – von der Netzwerküberwachung bis zur User-Authentifizierung.Mit der zunehmenden Verbreitung von KI entstehen auch neue Berufsprofile – etwa Prompt Engineers, die mit präzisen Texteingaben (Prompts) KI-Modelle steuern, oder KI-Ethikbeauftragte, die dafür sorgen, dass KI-Anwendungen ethischen und rechtlichen Standards entsprechen. Auch Rollen wie Data Engineers mit KI-Schwerpunkt oder Chief AI Officers gewinnen an Bedeutung. Für Fachkräfte bietet das die Chance, sich mit passenden Qualifikationen neu zu positionieren. Nicht zuletzt eröffnen sich mit KI Chancen für die Entwicklung innovativer Lösungen – etwa durch automatisierte Datenanalysen, algorithmische Entscheidungsunterstützung oder personalisierte Benutzererlebnisse. Unternehmen, die frühzeitig auf KI setzen, können sich Wettbewerbsvorteile sichern – vorausgesetzt, sie investieren in die nötige Expertise und schaffen eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur. Ein praktisches Beispiel ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der IT-Sicherheit: Systeme zur Bedrohungserkennung können mit Hilfe künstlicher Intelligenz Muster in Logdaten analysieren und Angriffe proaktiv erkennen. Auch in der Softwareentwicklung beschleunigen KI-gestützte Tools wie automatisierte Code-Vervollständigung oder Testgenerierung den Entwicklungsprozess erheblich.Darüber hinaus wird KI zunehmend als Unterstützungswerkzeug für IT-Operations-Teams eingesetzt – etwa im Bereich AIOps (Artificial Intelligence for IT Operations). Diese Systeme helfen dabei, große Mengen an Monitoring-Daten zu analysieren, Anomalien zu erkennen und automatisch Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das erhöht nicht nur die Reaktionsgeschwindigkeit, sondern senkt auch den manuellen Aufwand erheblich. Risiken von KI: Verantwortungsfragen, Datenschutz und Kontrollverlust Wo Chancen sind, lauern auch Risiken. Besonders in der IT stellen sich durch den Einsatz künstlicher Intelligenz neue Herausforderungen: Welche Verantwortung trägt ein Unternehmen, wenn ein Algorithmus eine falsche Entscheidung trifft? Wie lassen sich automatisierte Systeme kontrollieren? Und wie schützt man sensible Daten bei KI-gestützter Analyse? Die Risiken von KI in der IT umfassen unter anderem: Intransparente Entscheidungslogiken bei neuronalen Netzen Fehlklassifikationen durch unzureichend trainierte Algorithmen Datenschutzprobleme durch automatisierte Datenverarbeitung Verlust menschlicher Kontrolle über kritische Systeme Ein weiterer Aspekt betrifft die Verzerrung (Bias) in Trainingsdaten. Wenn KI-Systeme auf historischen Daten basieren, können bestehende Vorurteile unbewusst reproduziert werden – mit weitreichenden Konsequenzen für automatisierte Entscheidungen. Die kritische Auseinandersetzung mit der Grundlage von KI-Systemen ist deshalb essenziell.Auch rechtliche und regulatorische Fragen treten stärker in den Fokus: Wer haftet, wenn eine automatisierte Entscheidung zu einem Schaden führt? Welche Anforderungen stellt die DSGVO ankünstliche Intelligenz in der IT? Und wie lassen sich ethische Grundsätze wie Fairness und Transparenz technisch umsetzen? Solche Aspekte müssen bei der Implementierung von KI-Technologien von Anfang an mitgedacht werden. Das können Unternehmen tun: Unternehmen sind gefordert, Maßnahmen zur Governance, Ethik und technischen Sicherheit umzusetzen – etwa in Form klarer KI-Richtlinien, transparenter Verfahren und regelmäßiger Prüfmechanismen. Die Einführung von Ethikkommissionen, regelmäßige Audits sowie Maßnahmen zur Datenminimierung und erklärbaren KI (Nachvollziehbarkeit von KI-Entscheidungen) zählen dabei zu den wichtigsten Stellschrauben. Künstliche Intelligenz im IT-Jobmarkt: Wandel oder Verdrängung? Eine oft diskutierte Frage lautet: Wird künstliche Intelligenz in der IT-Branche menschliche Fachkräfte verdrängen? Aktuelle Studien geben Entwarnung – noch ist das nicht der Fall. Im Gegenteil: Viele IT-Profis setzen KI gezielt als Werkzeug ein, um ihre Arbeit effizienter zu gestalten. Branchenanalysen zeigen, dass KI-Tools das Potenzial haben, die Produktivität spürbar zu steigern. Gleichzeitig verändert sich das Anforderungsprofil vieler IT-Jobs. Gefragt sind heute Kompetenzen im Umgang mit KI-Technologien, in der Datenanalyse, beim Training von Modellen oder im Bereich der KI-Ethik. Wer sich weiterbildet und bereit ist, neue Aufgaben zu übernehmen, hat beste Aussichten auf dem IT-Arbeitsmarkt der Zukunft.Auch Unternehmen sind gefordert, ihre Recruiting-Strategie an die neuen Realitäten anzupassen: Gesucht werden zunehmend Generalisten mit KI-Know-how oder spezialisierte Experten für Data Science, maschinelles Lernen und Algorithmendesign. Gleichzeitig braucht es Maßnahmen, um bestehende Mitarbeitende gezielt weiterzubilden – sei es durch interne Programme, externe Schulungen oder projektbezogenes Lernen.Der Arbeitsmarkt befindet sich nicht im Umbruch durch Verdrängung, sondern im Wandel durch Transformation. Die künstliche Intelligenz verändert nicht ob, sondern wie Menschen in der IT arbeiten. Erfolgsfaktoren für IT-Unternehmen: KI strategisch implementieren Der Aufbau KI-gestützter IT-Systeme verlangt Strategie, Verantwortlichkeiten und Know-how. Unternehmen sollten klare Ziele für KI-Initiativen definieren und gleichzeitig Pilotprojekte fördern, um erste Erfahrungen zu sammeln. Besonders erfolgskritisch ist der interdisziplinäre Austausch zwischen IT, Management und Fachabteilungen.     Wichtig ist auch, KI nicht als reines IT-Thema zu betrachten. Aspekte wie Ethik, Recht, Kommunikation und Unternehmenskultur spielen eine zentrale Rolle bei der nachhaltigen Integration. Deshalb empfiehlt sich der Aufbau eines internen Kompetenzzentrums für künstliche Intelligenz in der IT oder die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern. Zudem sollte die Implementierung von KI schrittweise erfolgen: Vom Proof-of-Concept über Pilotprojekte bis hin zum Rollout produktiver Systeme ist eine iterative Herangehensweise sinnvoll. Dabei können Unternehmen wertvolle Erfahrungen sammeln, Prozesse anpassen und Mitarbeitende frühzeitig einbinden. Handlungsempfehlungen für Unternehmen Für Unternehmen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich strategisch aufzustellen. Das bedeutet: KI-Anwendungen gezielt und verantwortungsvoll implementieren interne Kompetenzen durch Weiterbildungen stärken ethische und technische Rahmenbedingungen etablieren einen offenen Dialog über Chancen und Risiken von KI fördern Das können Führungskräfte tun Führungskräfte sollten sich mit den Grundlagen der künstlichen Intelligenz vertraut machen, Potenziale und Grenzen verstehen und in der Lage sein, fundierte Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig sollten sie ein Umfeld schaffen, in dem Innovation gefördert und Risiken bewusst gemanagt werden. Auch Fachkräfte können aktiv handeln: Kenntnisse in maschinellem Lernen, Datenanalyse und künstlicher Intelligenz ausbauen praxisnahe Anwendungen erproben (z. B. durch eigene Projekte, Hackathons oder Zertifizierungen) über aktuelle Entwicklungen in der KI-Technologie informiert bleiben ethische und soziale Aspekte bei der Entwicklung und Nutzung berücksichtigen Die Transformation durch künstliche Intelligenz betrifft nicht nur technische Systeme – sondern vor allem Menschen, Prozesse und Organisationen. Wer diese Entwicklung aktiv gestaltet, kann sie zum Vorteil nutzen. Strategisch handeln, Chancen nutzen, Risiken managen Die künstliche Intelligenz in der IT ist gekommen, um zu bleiben – und sie wird die IT-Welt grundlegend verändern. Unternehmen müssen sich auf diesen Wandel einstellen, passende Strategien entwickeln und gezielt Talente mit KI-Kompetenzen fördern. Gleichzeitig gilt es, Risiken aktiv zu begegnen – durch verantwortungsvollen Einsatz, transparente Systeme und fortlaufende Schulungen.Für IT-Fachkräfte bietet die KI-Ära vielfältige Möglichkeiten: Wer bereit ist, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen und seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln, wird nicht ersetzt – sondern bleibt ein unverzichtbarer Teil der IT-Zukunft. Ihr Partner im Wandel: Mit Harvey Nash zu mehr KI-Kompetenz in der IT Sie möchten künstliche Intelligenz in Ihrem Unternehmen voranbringen – aber es fehlen die richtigen Fachkräfte? Harvey Nash unterstützt Sie als erfahrener Personalvermittler in der IT bei der gezielten Suche nach Spezialist:innen für KI, Data Science, IT-Softwareentwicklung, maschinelles Lernen und verwandte Schlüsselkompetenzen.Ob für Festanstellung, Interim-Mandate oder Projektarbeit: Unsere Berater:innen kennen den Markt, verstehen Ihre Anforderungen und finden genau die Talente, die zu Ihrem Unternehmen passen. 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